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Heimvolkshochschulen und Ökologie
Viele niedersächsische Heimvolkshochschulen engagieren sich in der ökologischen Bildung. Dabei arbeiten sie mit Kindern wie Erzieherinnen, Senioren, Handwerkern, Lehrern oder Menschen mit Behinderungen und wählen für jede Zielgruppe einen passenden Zugang. Neben vielen Seminaren und Workshops gibt es Exkursionen in die Natur oder in Firmen, die an neuen Umwelttechnologien arbeiten. Biotope wie Wattenmeer, Hochmoore, Wälder, Seen, Flüsse und Auen liegen bei den Heimvolkshochschulen in Niedersachsen vor der Haustür.
Experimentieren, Forschen und Beobachten können Seminargäste je nach Standort in naturnahen Gärten, mit historischen Backöfen, in hauseigenen Laboren, am Computer, bei Versuchen mit der Sonne unter freiem Himmel oder bei der Verarbeitung von Lehm. Auch Vorträge und Bildungsurlaube zu Klimaschutz oder Erneuerbare Energien stehen zuverlässig in den Programmen.
Nachhaltig handeln
Einrichtungen, die sich in der Umweltbildung engagieren, müssen selbst nach ökologischen Standards handeln, um glaubwürdig zu sein. Wenn niedersächsische Heimvolkshochschulen Gebäude errichten oder umbauen, tun sie das, wo es geht, nach ökologischen Prinzipien. Viele achten darauf, dass die Ausstattung den Bedürfnissen der Gäste entspricht und gleichzeitig umweltfreundlich ist.
Einige Heimvolkshochschulen haben ihr gesamtes Beschaffungswesen auf Nachhaltigkeit ausgerichtet: Der „Faire Einkauf" ist umfassend und beschränkt sich keineswegs auf den Kaffee. Die regionalen und zum Teil saisonalen Küchen in den Bildungshäusern unterstützen neben Natur und Umwelt auch Landwirte und Produzenten vor Ort. Wie diese arbeiten erfahren Verbraucherinnen und Verbraucher wiederum im Projekt „Transparenz schaffen - von der Ladentheke bis zum Erzeuger", an dem mehrere Heimvolkshochschulen beteiligt sind.
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